„Heslacher Wasserfälle, Heidenklinge und Schwälblesklinge“

Um den Ausganspunkt der Wanderung zu erreichen mussten die 21 Teilnehmenden einen ÖPNV-Parcour bewältigen. Mit Bus, S-Bahn, Straßenbahn und wieder Bus ging es  in weniger als einer Stunde zur Haltestelle Rudolph-Sophien-Stift. Dort war die erste Überraschung, dass der Zugang zu den Wasserfällen abgesperrt war. Also sind wir zum Ausstieg nicht weit um die Ecke gegangen um von dort aus einzusteigen. Jede und Jeder konnte selbst entscheiden ob und wie weit hinab er oder sie steigen möchte. Einige sind ein Stück bachaufwärts gewandert. Die künstlich angelegten Wasserfälle waren für alle beeindruckend, wenn auch wenig Wasser über die Felsen floss. Wieder versammelt ging es einen schönen Waldweg hinunter in die Heidenklinge. Im Tal des Nesenbachs in Heslach angekommen war es nicht weit zum nächsten Höhepunkt. Der Fahrt mit der Stuttgarter Standseilbahn (Baujahr 1929) hinauf zum Waldfriedhof. Die alten, originalgetreuen Wagen hatten ein besonderes Flair.

Von der „Bergstation“ aus führte der Weg entlang des Friedhofs hinein in die Schwälblesklinge. Ein breiter Weg, immer entlang des Bächleins brachte uns hinunter an die U-Bahnhaltestelle Haslach-Vogelrain. Mit der erstbesten Bahn hinauf nach Vaihingen, mitten hinein ins städtische Getriebe. Entlang der Hauptstraße erreichten wir schließlich die „Vaihinger Wirtschaft“ in der Jede und Jeder das passende Gericht und Getränk fand. Das Essen kaum bestellt – schon auf dem Tisch. Die Fahrt zurück mit S-Bahn und Bus hat schließlich auch noch gut geklappt.

Fazit: Wetter – passend, Wege – abwechslungsreich, Wirtschaft – super, Gemeinschaft – prima, Stimmung – Großes Dankeschön an den Schwarzwaldverein für solche Angebote.

 Gerhard Berner